Friday, June 22, 2016

Fastenzeit - 40 Tage Verzicht

Dez 11, 2017 von  
Eingetragen bei Gesundheit

Ein religiöser Ursprung

Heute, am Aschermittwoch, beginnt die kirchliche Fastenzeit. Die 40 Tage vor Ostern gelten als Verzicht, um den Leidensweg von Jesus Christus zu ehren bis zu dem Tag an Ostern, der als kirchliches Glanzfest gilt.

Die österliche Bußzeit bedeutet Verzicht. In der früheren Zeit war dies ausschließlich Nahrung, da diese nicht immer und überall zugänglich war. Früher mussten Menschen tagelangen Verzicht ausüben.

In der heutigen Zeit findet das Fasten in der Bußzeit immer noch statt. Viele Menschen verzichten jedoch lediglich auf ausgewählte Nahrungsmittel und nicht gänzlich auf alles. Zudem gehört zur der modernen Zeit auch das Rauch- und Alkoholverzicht zur Fastenzeit.

Fasten vereint Körper und Seele

Dabei muss der Fastenplan nicht allein aus Suppen, grünem Tee oder Gemüse bestehen. Für die, die einen festen und umfangreichen Fastenplan beginnen sei erwähnt, dass das Fasten ein Naturheilverfahren ist, dass den Körper aus eigener Kraft reinigt. Erfahrene sprechen häufig von einer Erfahrung für die Seele und den Geist. Der Verzicht und das Aushalten, mit wenigem Leben zu können ist eine Selbsterfahrung, die viele als lohnenswert auslegen.

Wichtig bei der Übermittlung des Fastenbrauches ist es, dass der Verzicht von täglichen Dingen gewählt wird. Ein Verzicht, der spürbar ist. Das Durchhalten ist deshalb nicht immer leicht, kann jedoch am Ende als persönlicher Gewinn verbucht werden.

Täglich zugängliche Dinge werden wieder geschätzt und können durchaus neu entdeckt werden, denn die Erfahrung aus den letzten 40 Tagen hat gezeigt, wie genussvoll sie sind und wie selbstverständlich sie für uns waren.

Wer demnach diese Selbsterfahrung einmal ausprobieren möchte, kann sich bei den folgenden Top 10 Inspiration holen:

Die Top 10 des Verzichts in der Fastenzeit:

  • Alkohol - In vielen Ländern gehört Alkohol zu den Genussmitteln und ist an allen Tagen erlaubt. In der Fastenzeit sollte jedoch auch an Feierlichkeiten auf Alkohol verzichtet werden.
  • Süßigkeiten - Auch Süßigkeiten werden tägliche konsumiert und wenn es nur der Keks zum Kaffee ist. Dieser Verzicht fordert Ihre Nerven heraus. Ihr Körper wird es Ihnen jedoch danken.
  • Fleisch - 40 Tage leben wie ein Vegetarier. Der Fleischverzicht fällt Frauen weniger schwer. Die moderne Welt bietet hier genügend Alternativen das Essen in vollen Zügen genießen zu können, auch ohne Fleisch.
  • Zigaretten - Eines der härtesten Vorsätze. Auch hier ist das Durchhalten eine Nervenangelegenheit. Unterstützende Mittel gibt es jedoch viele, um vom Nikotin Abstand zu gewinnen.
  • Fernseher - Der Verzicht kann sich gänzlich oder auf festgesetzten Stunden am Tag beziehen.
  • Handy&Computer; - Auch hier ist die Regel zu Beginn der Fastenzeit wichtig. Wie viele Stunden am Tag oder in der Woche sollte vorab festgelegt werden.
  • Auto - Sie werden sich nicht allein automatisch mehr bewegen, Sie schützen zudem die Umwelt. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, nehmen Sie das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß.
  • Beim Fasten gibt es keine Nachteile, außer den eigenen Schweinehund

    Der Verzicht auf Alkohol und Süßes gilt als beliebtester Fastenvorsatz. Probieren Sie es einmal aus und Sie werden feststellen, wie süß Schokolade nach den 40 Tagen schmecken kann, vielleicht sogar bereits zu süß für Ihren erholten Geschmackssinn. Oder wie viel schneller sich Alkohol im Körper bemerkbar machen kann, nach der Abstinenz.

    Die beiden Vorsätze sind nicht nur gesund, sie werden sich auch auf Ihrer Waage ablesen lassen, was der Motivation dienen kann. Wem der Einstieg in das Fasten nicht ganz so leicht fällt, kann sich nach unterstützenden Mitteln erkundigen. Das Rauchen beispielsweise von einem auf den anderen Tag aufzugeben ist für viele Menschen ein großer Schritt und wird oftmals auf psychischer Ebene ausgetragen.

    Ein Gustostückerl gibt es jedoch: Der Sonntag gilt als fastenfreier Tag! Demnach darf hier geschlemmt und gesündigt werden.

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