Palmzucker – Süße aus Indonesien

Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche 37 kg Zucker im Jahr. Je nach Verwendungszweck versüßt uns die Industrie das Leben mit einer großen Auswahl an verschiedenen Sorten: Weißer und brauner Zucker, Puder-, Vanille-, Gelierzucker, etc. Bei der Produktion unseres Haushaltszuckers werden oft chemische Verfahren eingesetzt, um den Saft aus Zuckerrüben oder –rohr von Nichtzuckerstoffen zu reinigen.

Anders hingegen sieht es beim Palmzucker aus: Die süß schmeckende Kohlehydrate sind zu 100 % naturbelassen. Bei der Herstellung werden weder Maschinen verwendet, noch chemische Mittel eingesetzt. Wer zu Hause gerne thailändisch kocht, dem sollte Palmzucker in seiner Küche auf gar keinen Fall fehlen. Kenner schätzen ihn wegen seines besonderen Geschmacks. Schmorgerichte und Saucen erhalten durch Palmzucker einen appetitlichen Glanz; zudem ist dieser kalorienärmer als unser Haushaltszucker und eignet sich deshalb hervorragend für Kuchen und Desserts. Doch bis dieses Nahrungsmittel bei uns erhältlich ist, bedarf es von den heimischen Erzeugern echter Handarbeit. Gula melaka, wie Palmzucker auf malaysisch heißt, wird aus dem Saft von Palmen gewonnen. Vor allem die Zucker- oder die Attapalme werden bevorzugt für den Anbau auf Plantagen, speziell in Südostasien, verwendet. Etwa drei bis vier Jahre muss man sich bei diesen Arten gedulden, bis sie erntereif sind und der zuckerhaltige Saft aufgefangen werden kann. Vor der Ernte sind einige arbeitsintensive Vorbereitungen zu treffen: Im ersten Schritt wird das Hochblatt des Blütenstandes zusammengebunden. So kann sich die Blütenknospe nicht öffnen. Die Blütenstände werden daraufhin mehrere Tage mit einem Rundholz weichgeklopft, was den Fluss des Pflanzensaftes anregt. Nach drei bis vier Wochen schneidet man die Blütenknospe ab und der Palmensaft wird mit einem Behälter aufgefangen. Zweimal täglich muss der Schnitt an der Knospe erneuert werden.

Die hell- bis dunkelbraune Flüssigkeit wird durch ein Sieb passiert, ca. vier Stunden gekocht und in einer Pfanne geschlagen, bis sie in einen kristallinen Zustand übergeht. Anschließend gießt man den Sirup in Bambusröhren, in denen die Masse auskühlt und erstarrt. Zur Weiterverarbeitung muss der Zucker gerieben oder gehackt werden. Eine Palme liefert, je nach Anbau- und Erntemethode, etwa zehn Liter Saft pro Tag über mehrere Wochen hinweg. So bringt ein Hektar Palmen einen Ertrag von etwa 20 Tonnen Zucker im Jahr. Für viele Einheimische stellt dieses Exportgut ihre Haupteinnahmequelle dar. Deshalb sollten Sie beim Kauf darauf achten, unnötigen Zwischenhandel zu vermeiden. Die Firma lifeElements beispielsweise bezieht den Palmzucker direkt von regionalen Organisationen. Die gesamten Einnahmen fließen zurück in die ländlichen Gebiete und zu den heimischen Produzenten. 500 g Palmzucker im Beutel erhalten Sie bei lifeElements für ca. fünf Euro. Weitere Informationen und Bestellung unter www.lifeelements.de.

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