Saturday, October 29, 2015

Hat Wasser ein Gedächtnis?

Januar 25, 2011 von admin  
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Seit der französische Chemiker Jacques Beneviste 1988 bewies, dass Wasser Informationen speichert, ist in der Fachwelt ein heftiger Streit entbrannt. Hat Wasser ein Gedächtnis, so lautet die Frage, die die Wasserforschung in zwei Lager spaltet.

Wasser, kurz H2O, gibt Forschern und Wissenschaftlern schon lange Rätsel auf. Denn insgesamt 40 Anomalien kennzeichnen das kühle Nass – Eigenschaften, die den Regeln von Physik und Chemie zu widersprechen scheinen. Was das Wasser betrifft, so sind noch viele Fragen offen, noch immer bleibt vieles ein Geheimnis. Im Falle des Wassergedächtnis haben unvoreingenommene Forscher keine Scheu, sich in dieser Grauzone zwischen exakter Wissenschaft und Esoterik zu bewegen. Die rein naturwissenschaftlich orientierte Fachwelt sagt dagegen: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ und lässt beweiskräftige Indizien und empirische Nachweise unter den Tisch fallen. Einen dieser Beweise lieferte Bernd Kröplin von der Universität Stuttgart. Der von der Fachwelt anerkannte Professor an der Fakultät für Luft- und Raumfahrt trat im Jahr 2003 mit einer Tropfenstudie ans Licht der Öffentlichkeit, die auch die Naturwissenschaftler aufmerken ließ. In einem aufwändigen Versuch hatte Kröplin die Rückstände tausender getrockneter Tropfen fotografiert. Tropfen des Stuttgarter Leitungswassers, Tropfen aus Heilquellen, Bächen, Flüssen und Seen. Dass sich dabei überaus ästhetische Strukturen ergaben, ist bei dieser Studie zweitrangig. Der Clou lag woanders: Der Versuch war nicht reproduzierbar, d. h. die Wassertropfen reagierten immer wieder anders. Für Kröplin lag darin die Herausforderung, denn mit jeder Versuchsanordnung wuchs seine Überzeugung, dass es unter dem Mikroskop eine Beziehung zwischen dem jeweiligen Experimentator und der Strukturbildung des Tropfens gab. So veränderten sich nämlich nicht nur die Formen von Tag zu Tag, sondern auch von Experimentator zu Experimentator. Mit andern Worten: Je nachdem, wer die Flüssigkeit auf den Objektträger tropfte, veränderte sich seine Struktur. „Der trocknende Tropfen erzeugt wie ein Spiegel das Bild des Experimentators“, so fasst Kröplin seine Versuchserfahrung zusammen. Kann das sein? Lässt sich Wasser durch geistige und emotionale Schwingungen beeinflussen? Kann Wasser mit einem Menschen kommunizieren, ohne dass es zu einer tatsächlichen Berührung kam? Einen anderen Beweis für die Fähigkeit des Wassers, Informationen zu speichern und weiterzuleiten, liefert die Homöopathie. In Richtung alternativer Medizin wird nämlich ein Mittel, bzw. ein Feststoff, so lange mit Wasser verdünnt, bis die Flüssigkeit kaum mehr etwas von der Molekularstruktur des Feststoffs enthält. Das heißt: Das Wasser überträgt die Information des Feststoffs, aber nicht den Stoff als solchen. Wie könnte das möglich sein? Was passiert im Wasser?

Wasser besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Zwischen den einzelnen Wasserstoffmolekülen bilden sich sogenannte Wasserstoffbrücken, die das Wasser als eine Art „soziales Netzwerk“ aufbaut. Dieses Netz ist an manchen Stellen dichter und mal weniger dicht. Die Verdichtungen nennt man „Cluster“ (Haufen). Angenommen, es befindet sich in den Zwischenräumen ein Feststoff, sagen wir 1 mg Blei. Nun wird aber das Blei beispielsweise durch Umkehr-Osmose herausgefiltert, so lange, bis nichts mehr davon vorhanden ist. Die Molekularbrückenbindungen bleiben aber erhalten – das soziale Netz hält immer noch ein imaginäres Blei in den Armen. Sprich, die Information Blei wird nach wie vor vom Wasser transportiert, obwohl das Blei längst entfernt ist. Als in den Achtzigern der anhaltende Streit um das Gedächtnis des Wassers ausbrach, hatte Jacques Beneviste nachgewiesen, dass ein bis zu 120fach verdünntes Antiserum eine Wirkung auf das Immunglobulin IgE hat. Mit anderen Worten: Das Wasser enthielt praktisch keinerlei gelösten Feststoff mehr, dennoch ließen sich die chemischen Eigenschaften des Stoffes im Wasser nachweisen. Benevistes eigene Erklärung: „Wir können aufzeigen, dass wir selbst noch in homöopathischen Hochpotenzen eine Information oder ein Signal haben. (…) Diese Signale oder Informationen können Sie mit einem Tonband vergleichen, das heißt, der Sänger (= der Feststoff) ist natürlich nicht auf dem Tonband. Aber wenn wir das Tonband abspielen, haben wir die Wirkung dieser Person, ihre Musik, ihre Worte, usw. Was wir aufzeigen, ist, dass Moleküle miteinander und untereinander kommunizieren. Mit Hilfe von Signalen oder Wellen.“ Der Einwand der Fachwelt: Die Molekularbrückenbindungen eien viel zu instabil, um Informationen auch nur den milliardstel Teil einer Sekunde zu speichern. Doch um wieder mit Bernd Kröplin zu antworten: Es scheint, dass sie es dennoch tun – was seine Versuche jedenfalls beweisen. Für den Stuttgarter Professor ist die Möglichkeit nicht auszuschließen, dass andere Gegebenheiten des Wassers für seine Speicherfähigkeit verantwortlich sind. Vielleicht, so mag man sich denken, handelt es sich dabei um die 41. Anomalie…

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Kommentare

Eine Antwort to “Hat Wasser ein Gedächtnis?”
  1. Sonja sagt:

    Ich bin eben das erste mal auf den Blog gekommen. Gefaellt mir bis jetzt sehr.

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