Thursday, January 12, 2016

Du bist, was du isst

Januar 24, 2011 von admin  
Eingetragen bei Ernährung

Zu Gast im Reich der Mitte: Was in unseren Breitengraden erst seit einigen Jahrenals Erkenntnis gilt, praktiziert die Fünf-Elemente-Küche der Chinesen bereits seit Jahrtausenden. Unser Streifzug durch den Jahreszeitenzyklus beschäftigt sich heute mit dem Winterelement Wasser.

Während in der westeuropäischen Küche Mahlzeiten in regionaler Überlieferung oder freier Experimentierlust kreiert werden, befolgt die chinesische Tradition ein genau durchdachtes Regelwerk. Allem zugrunde liegt dabei die Lebensenergie Chi, die die Lebewesen der organischen Natur, also Menschen, Tiere und Pflanzen, durchströmt. Frei fließen kann diese Energie, wenn sich die beiden Pole, das passive Yin und das aktive Yang, im Gleichgewicht befinden. Sind sie gleich stark, fühlt sich der Mensch topfit und gesund. Ist aber die Balance gestört, entstehen Blockaden und Energiestaus. Wer zum Beispiel unter einem Yang-Mangel leidet, fühlt sich ständig schlapp, müde, niedergeschlagen, friert leicht und ist anfällig für Infektionen. Auf eine Yin-Schwäche deuten Nachtschweiß, heiße Füße, trockener Mund und Verdauungsprobleme hin. Auf beide Mangelerscheinungen reagiert die Fünf-Elemente-Küche mit einem harmonisierenden Ausgleich. Eine beginnende Erkältung, das heißt, eine Yangschwäche, wird durch ein „starkes Yang“, z. B. einen heißen Ingwertee kompensiert. Yin-Mangel begegnet man durch möglichst saftige Speisen und sehr viel Gemüse. So findet der Körper wieder zu seiner eigentlichen Ordnung zurück, die Lebensenergie kann wieder frei strömen. Auch die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser tragen die beiden Pole Yin und Yang in sich, wobei je nach Jahreszeit einer der beiden Pole dominiert. Im Frühjahr und im Sommer ist es das aktive, männliche Yang, im Herbst und Winter dagegen das passive, weibliche Yin. Beherrschend für die kalten Wintermonate, in denen sich alles unter die Erde zurückzieht, ist das „Große Yin“, das Wasser, das Grundelement alles Lebendigen. Wasser: Das Salz des Lebens Das Element Wasser wird in der chinesischen Ernährungslehre den Nieren und der Blase zugeordnet. Beide Organe sind sehr empfindlich und müssen besonders in der kalten Jahreszeit durch erwärmende, wasserhaltige Speisen, z. B. durch Suppen, unterstützt werden. Die Geschmacksrichtung des Elements Wasser ist salzig, die Farbe ist blauschwarz. Salz in vernünftigen Mengen genossen, wirkt säfteaufbauend, was die Entlastung der Nieren fördert. (Achtung: Bei zu viel Salzgenuss passiert das Gegenteil!) Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen, dicke Bohnen und alle Kohlsorten fördern das Chi der Nieren und sollten deshalb während der Wintermonate nicht auf dem Speiseplan fehlen. Auch Meerestiere wie Krabben, Krebse und Fisch stärken aufgrund ihrer starken Salzhaltigkeit die Energie im Wasserelement.

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